Zitate

Es gibt nur eine Moral, das ist die Liebe.

Sie entsprießt der Selbst- verleugnung und blüht im Wohltun. Die Liebe ist das Licht des Lebens. Aus ihr werden die HOFFUNG, die GEDULD, die AUSDAUER, die VERGEBUNG geboren. Alle guten Handlungen haben in ihr die Wurzeln.

 

HAZRAT INAYAT KAHN 

 
WILLKOMMEN auf "Felder ohne Gentechnik im Fläming" | Drucken |
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Seit 2004 ist die Verwendung von gentechnikverändertem Saatgut in der europäischen Landwirtschaft zugelassen und damit auch im Fläming möglich geworden. Bis Ende 2005 war der Anbau von GVO (Gentechnisch Veränderten Organismen) auf ein Versuchsfeld (0,7 ha) in der Nähe von Dahnsdorf beschränkt.

 


© Volker Rottstock


Anfang diesen Jahres wurden zwei weitere Flächen in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark (4,6 Hektar) und Teltow-Fläming (11,7 Hektar) für den Anbau von gentechnisch veränderten Mais angemeldet. (Eine Abmeldung ist jederzeit möglich und von Herzen wünschenswert).

Die Aussaat von gentechnisch veränderten Pflanzen stößt jedoch unter Landwirten, Gärtnern, Imkern und Verbrauchern auf große Ablehnung. Deshalb haben besorgte Landwirte und Verbraucher aus der Region die Initiative zur Schaffung einer Anbauregion:


"Felder ohne Gentechnik im Fläming"ergriffen. Damit wollen wir die Landschaft in unserer Heimat vor gentechnischen Verunreinigungen bewahren, so dass eine regionaltypische, vielfältige Landwirtschaft im Fläming erhalten bleibt, von der auch weiterhin alle Menschen profitieren können.

Dies ist eine Aufgabe der sich alle Landwirte in unserer Region auf freiwilliger Basis anschließen können.


Ende des Jahres 2005 existierten in Deutschland 84 GEN - FREIE - REGIONEN mit 1,5 Mio Hektar Land; hier haben sich ca. 23.000 Landwirte über eine Selbstverpflichtungserklärung zur Gentechnikfreiheit bekannt!


Besonders im Süden Deutschlands sind die Landwirte sehr aktiv: auch der Wahlkreis von Minister Seehofer hat sich vor kurzem gentechnikfrei erklärt, 2.100 Bauern sind sich einig und sagen: "Gentechnikfrei ist für uns lebensnotwendig. Wir sind maßgebliche Zulieferer der großen Nahrungsmittelindustrie, wie Unilever und Nestlé, die uns alle in die Pflicht nehmen gentechnikfrei zu liefern ... ". "Denn allein ein Ausprobieren wäre der Anfang vom Ende", so Richard Lenk, Geschäftsführer der Südstärke GmbH.

In Brandenburg liegen über die Hälfte aller GEN-Maisflächen Deutschlands - warum eigentlich? (Haben die Brandenburger Politiker nicht schon genug in den Sand gesetzt ! ? !)


MITMACHEN

Alle Landwirte im Fläming sind aufgerufen, freiwillig an der gentechnikfreien Anbauregion teilzunehmen. Teilnehmende Landwirte unterschreiben eine Selbstverpflichtungserklärung, in der sie erklären kein gentechnisch verändertes Saat- und Pflanzgut für eine begrenzte Zeit zu verwenden.


Es soll vorrangig eine Initiative von Bauern für Bauern sein !


Allesamt, die über viel Herz für eine gentechnik-freie Landwirtschaft verfügen sind aufgerufen mitzumachen!

Jetzt steht die Tür noch offen, nur so können wir uns momentan schützen und die Standortvorteile nutzen!

Die politisch Verantwortlichen fordern wir auf, alles zu tun, um rechtliche Auseinandersetzungen in den Dörfern zwischen GVO-frei erzeugenden Landwirten und GVO-Anwendern zu vermeiden .


Durch das Internetportal www.FlaeminGENein.de wollen wir vor allem Argumente (Stimmen), die für eine gentechnik-freie Region sprechen, weitergeben.

Kontakt: Volker Rottstock, Deutsch Bork 37, 14822 Linthe

Tel.: 033748 - 70385 (für Volker Rottstock), Fax 033748 - 20376

und 033748 - 10425 (Sabine Ganzer, ebenfalls in Deutsch Bork ansässig, für Tünkram (Kleinkram)

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"... Am meisten Beifall von allen Rednern erhielt Maria Walch, ... Ortsbäuerin aus Burgkirchen. Sie schilderte aus Sicht einer Bäuerin welche Gefahren und Probleme die Gentechnik in der Landwirtschaft für sie aufwirft. "In den letzten Jahren ist mein Vertrauen in die Wissenschaft ziemlich baden gegangen.... Werden die Produkte teurer? Was ist wenn langfristige Schäden auftauchen? Wenn es wieder einen Skandal wie den BSE-Skandal gibt? Am Schluss ist wieder der Bauer der Dumme. Die Verantwortung tragen wir selber. Wenn wieder etwas ist, dann 'Gnade uns Gott' ... Was ist wenn bisher gut funktionierende Nachbarschaften nur wegen der blöden Gentechnik kaputtgehen?" Ihr komme die Gentechnik vor "wie ein Lavastrom, der daherkommt und alle bedroht. Alle stehen da und jammern und keiner tut was". Überzeugend appellierte sie an die Versammlung: "Die Gentechnik ist aber kein Lavastrom. Es liegt an uns etwas zu tun. Wir sind die Handlanger vom Herrgott. Dürfen wir denn alles tun, was wir können?"
28.2.2004 Trauenstein: "Risiken in keiner Weise abzusehen". Auftaktaktion mit einer Großveranstaltung - 400 Landwirte kamen

 
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